Schola Cantorum Basiliensis

ANTONIO CALDARA (c.1670-1736): Trio Sonatas

GLOSSA GCD 922514
Informationen: www.glossamusic.com

Amandine Beyer, violin
Leila Schayegh, violin

Jonathan Pesek, violoncello
Jörg-Andreas Bötticher, harpsichord & organ
Matthias Spaeter, liuto attiorbato

Programm:

Sonata quarta in B flat major (op. 1/4)
1 Grave
2 Allegro
3 Adagio
4 Allegro

Sonata quarta in G minor (op. 2/4)
5 Allemanda. Largo
6 Corrente. Allegro
7 Giga. Allegro
8 Gavotta. Allegro

Sonata duodecima in D minor (op. 1/12)
9 Adagio - Presto - Adagio
10 Allegro assai
11 Adagio
12 Allegro

Sonata undecima in E major (op. 2/11)
13 Preludio. Adagio
14 Allemanda. Allegro
15 Sarabanda. Largo
16 Giga. Allegro

Sonata quinta in E minor (op. 1/5)
17 Grave
18 Vivace
19 Adagio
20 Vivace

Sonata ottava in F major (op. 2/8)
21 Preludio. Presto
22 Allemanda. Allegro
23 Corrente. Allegro
24 Tempo di sarabanda. Largo

Sonata sesta in C minor (op. 1/6)
25 Grave
26 Presto
27 Adagio
28 Allegro

Sonata seconda in B flat major (op. 2/2)
29 Preludio. Largo
30 Allemanda. Allegro
31 Corrente. Allegro spiritoso
32 Gavotta. Allegro

33 Chiacona in B flat major (op. 2/12)

Schon einzeln faszinieren Amandine Beyer und Leila Schayegh die Zuhörer mit ihrer Kunst, und nun haben sich die beiden Geigerinnen für eine neue SCB-Aufnahme mit Triosonaten von Antonio Caldara zusammengetan.
Der Venezianer Caldara ist heute wie auch zu seinen Lebzeiten vor allem als Komponist von Oratorien und Opern bekannt. Einen Namen machte er sich jedoch durch seine frühen Serien mit Triosonaten: Sein Opus 1 und Opus 2 erschien im Jahr 1693 bzw. 1699. Caldaras Triosonaten op. 1 zeichnen sich besonders durch den ständigen Wechsel von schnellen und langsamen Sätzen aus, während für die Sonaten op. 2 der Einsatz von Tanzsätzen charakteristisch ist. Caldara, der in Italien an verschiedenen Orten wirkte und in Barcelona sowie als Vizekapellmeister der Wieder Hofkapelle angestellt war, war ein begnadeter Melodiker – und das hört man auch in der Auswahl aus seinenInstrumentalwerken, die die Musikerinnen getroffen haben. Der Komponist war auch als virtuoser Cellist bekannt, außerdem spielte er Geige und verschiedene Tasteninstrumente: Diese Vielseitigkeit und seine Vertrautheit mit den unterschiedlichen Instrumenten tritt in den Triosonaten klar zu Tage.
Amandine Beyer und Leyla Schayegh sind ehemalige Studentinnen von Chiara Banchini an der Schola Cantorum in Basel und stehen nach wie vor mit dieser Hochschule in Verbindung, da sie die Nachfolge ihrer Lehrerin gemeinsam angetreten haben. Die Continuo-Gruppe besteht bei dieser Aufnahme aus Jonathan Pešek, Violoncello, Jörg- Andreas Bötticher, Cembalo und Orgel und Matthias Spaeter, Liuto attiorbato.