Schola Cantorum Basiliensis

MARTIN BERTEAU (1708-1771): Sonates & airs for violoncello


GLOSSA GCD 922512
Informationen und Hörproben: www.glossamusic.com

CHRISTOPHE COIN, violoncello
Petr Skalka & Felix Knecht, violoncello
Markus Hünninger, Cembalo

Programm:

Sonata V (E flat major)
1 Grave / 2 Moderato / 3 Aria. Amoroso / 4 Air Gratieux

Sonata I (D major)
5 Spirituoso / 6 Vivace / 7 Grave / 8 Allegro assai

Sixième Exercice (G major)
9 Allegro

Sonata III (G major)
10 Allegro / 11 Grave / 12 Allegro / 13 Rondo. Amoroso

Trio (Sonata VI, E minor)
14 Allegretto / 15 Siciliana / 16 Gratioso / Sonata VIII (A minor)
17 Vivace

Airs
18 Amoroso / 19 Air Gratieux / 20 Menuet Gratieux / 21 Air Gay / 22 Air Gratieux

Sonata IV (F major)
23 Cantabile / 24 Allegro ma non troppo / 25 Andantino. Pianissimo / 26 [Tempo di Minuetto] / 27 Amoroso / 28 [Tempo di Minuetto da capo] / 29 Air Gay


Welchem Komponisten, welcher Epoche oder welchem Stil auch immer Christophe Coin seine Aufmerksamkeit zuwendet, immer ist das Ergebnis außerordentlich reizvoll. Das trifft auch auf die neue Aufnahme der Schola Cantorum Basiliensis zu, deren Fokus auf einem der Gründerväter des modernen Cellospiels liegt – dem Franzosen Martin Berteau, der um die Mitte des 18. Jahrhunderts wirkte. Er ist ein zu Unrecht vernachlässigter Komponist, der uns zurück zu den Wurzeln eines Instrumentes führt, das in unserer Musikkultur eine so bedeutende Rolle spielt.
Berteau ist darüber hinaus Lehrer vieler bedeutender Cellisten gewesen und führte technische Innovationen ein, die den Tonumfang und die Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos erweiterten. Seine Kompositionen sind jedoch nur wenig bekannt bzw. sie wurden lange Zeit anderen Komponisten zugeschrieben. Mit dieser CD wird Berteaus Rang als komponierender Musiker neu beleuchtet. Niemand könnte ein besserer musikalischer Anwalt dafür sein als Christophe Coin, der wie sein cellistischer "Vorfahre" ebenso vertraut mit dem Spiel der Viola da gamba ist.
In der Aufnahme stehen Coin zwei seiner ehemaligen Schüler zur Seite, Petr Skalka und Felix Knecht. Sie alle spielen auf historischen Instrumenten und werden von Markus Hünninger am Cembalo begleitet.