Studientage Improvisation
Mehr als alle anderen Fächer der praktischen Musikausübung fordert und fördert die Improvisation vom Musiker die ganze Bandbreite seines musikalischen Wissens. Deshalb vermag sie mehr als alle anderen Fächer eine Vermittlerrolle zwischen den einzelnen Disziplinen der Musikausbildung an der Schola einzunehmen. Neben der praktischen Auseinandersetzung mit einem bestimmten Problem des „Spielens ohne Noten“ steht deshalb vor allem der Dialog unter Lehrern und Studierenden im Zentrum der Idee der STUDIENTAGE IMPROVISATION. Die Themen der vergangenen Jahre sind nur einige wenige Beispiele für die Bandbreite der Fragestellungen, mit denen sich die stilgebundene Improvisation auseinander zu setzen hat:
2001 Quintfallsequenzen
2002 Alte Tonarten
2003 Modulation
2004 Toccata
2005 Fuge
2006 Choral und Variation
2007 Improvisation und Tanz
2008 Internationales Symposium zum Thema Improvisation
2009 Cliché
2010 Rhetorik
Das jeweilige Programm der STUDIENTAGE IMPROVISATION demonstriert mit Konzerten, Vorträgen, Workshops und eines abschliessenden Gesprächs in erweiterter Form die Arbeit der der Forschungsgruppe Basel für Improvisation (FBI) – ein offenes Spielfeld für Begegnungen und den gegenseitigen Austausch über die Faszination improvisierter Musik.

