Forschungsgruppe Basel für Improvisation (FBI)
der Schola Cantorum Basiliensis
Entstehung
Im Studienjahr 1995/96 traf sich erstmals eine Gruppe von Improvisationsstudenten zusammen mit Rudolf Lutz zu einer wöchentlichen Klassenstunde in der Kartäuserkirche des Waisenhauses. Unter der Anleitung ihres Lehrers spielten sich die Studierenden gegenseitig vor, lernten einander zuzuhören und sich zu kritisieren, gaben sich gegenseitig Improvisationsaufgaben, die ohne Vorbereitung zu lösen waren und tauschten sich über ihre persönliche Improvisationsarbeit aus.
Die in dieser Gruppe gewonnenen Erfahrungen flossen ein in die monatlichen Treffen der Improvisationslehrer für Tasteninstrumente der Schola Cantorum Basiliensis, zu denen auch Studierende eingeladen werden, die einen gehobenen Abschluss im Fach Improvisation anstreben und im Rahmen ihrer Ausbildung selbst Studierende unterrichten. Gaël Liardon, Gründer des Festival de musique improvisée de Lausanne und langjähriger Gast bei diesen Treffen, regte 2004 die Formierung eines Arbeitskreises an, der sich an diesen monatlichen Treffen über den praktischen Austausch hinaus mit generellen Fragen der historischen Improvisation, ihrer Vermittlung und Förderung in Musikausbildung und Konzertleben befassen sollte.
Ziele
Neben dem bereits skizzierten Austausch über persönliche Erfahrungen und Ideen verfolgt diese FORSCHUNGSGRUPPE BASEL FÜR IMPROVISATION (FBI) folgende vorrangigen Ziele:
- Herausgabe des Compendium Improvisation
- Organisation der jährlich an der Schola Cantorum durchgeführten
- Studientage Improvisation
- Zusammenstellung einer kleinen Bibliothek mit wichtigen Quellen zur Improvisation
- Publikation von Aufsätzen zur Improvisationsmethodik und von Stilanalysen
- Betreuung von Studierenden mit Hauptfach Improvisation (Master-Studiengang)
Mitglieder
- Nicola Cumer
- Emmanuel Le Divellec
- Rudolf Lutz
- Sven Schwannberger
- Markus Schwenkreis

